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1. Bei Verdauungsproblemen ist es sinnvoll, die Ernährung zu verbessern und anzupassen.
Gewisse Nahrungsmittelkombinationen (wie z.B. Obst und süße Milchprodukte) sollte man besser vermeiden. Obst mit Sauermilchprodukten (Joghurt) stellt hingegen kein Problem dar. Manche proteinhaltigen Nahrungsmittel (Fleisch, Fisch, Soja, Eier, Käse, Bohnen) sind in Kombination mit stärkehaltigen Produkten (Brot, Reis und Pasta) schlechter verdaulich. Essen Sie sie lieber zusammen mit Gemüse oder Salat als kalorienarme Mahlzeit. Seien Sie zurückhaltend mit rotem Fleisch und hartem Käse. |
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2. Sorgen Sie für eine gesunde Magen-Darmflora. Darmflora ist ein Sammelbegriff für Bakterien im Magen-Darmtrakt, die eine wichtige Rolle beim Verdauungsprozess spielen. Außerdem produzieren sie wichtige Vitamine und Stoffe zur Unterstützung der Abwehr.
Dieses Milieu kann u.a. duch folgendermaßen durcheinander geraten: Gebrauch von Antibiotika, unregelmäßiges und unausgewogenes Essen oder zu wenig Kauen. Das kann zu Gärungs- und Zersetzungsprozessen führen. Mit einem Probiotikum können Sie Ihre Darmflora unterstützen. |
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3. Die Leber ist Ihr Filter, der hilft, Abfallstoffe aus z.B. fetthaltigem Essen und Alkohol zu verarbeiten und auszuscheiden. Wenn Ihre Leber unter Druck steht, ist Ihnen das im Gesicht anzusehen.
Es kann außerdem bedeuten, dass Ihr Körper vermehrt Abfallstoffe über den Dickdarm ausscheiden muss. Durch die Unterstützung Ihrer Leber entlasten Sie also möglicherweise den Darm.
Reichliches Wassertrinken hilft, genauso wie grüner Tee, Mariendistel und Vitamin C.
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4. Nahrungsmittelallergien können Verdauungsprobleme verursachen. Diese umgehen Sie am besten, indem Sie bestimmte Nahrungsmittel meiden. Manchmal (z.B. bei Milchprodukten) kann es jedoch besser sein, extra viel davon zu sich zu nehmen, um den Körper wieder daran zu gewöhnen.
Diese Art von Problemen kann zur schlechteren Vitamin- und Mineralaufnahme, Schwächegefühl und geschwächter Abwehr führen. Fragen Sie bei Zweifeln Ihren Arzt. |
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5. Blähungen sind oft auf eine gestörte Darmflora, schlechte Nahrungsmittelkombinationen und/oder das Essen blähungsfördernder Lebensmittel (Zwiebeln, Kohl, etc.) zurückzuführen.
Curcuma regt die Verdauung an und ist eine praktische Hilfe. Ananas, Koriander, Bockshornklee, Ingwer, Enzian, Papaya, Pfefferminze und Fenchel können Ihren Magen unterstützen.
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6. Zu viel und zu schnelles Essen kann zum Aufstoßen führen. Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, Fritiertes und Zigaretten können diesen Drang noch verstärken. Grüner Tee zu den Mahlzeiten ist "magenfreundlich".
7. Wenn Sie häufiger unter Völlegefühl leiden, verdauen Sie möglicherweise fetthaltiges Essen schlechter. Kleine Mahlzeiten, Fisch statt rotem Fleisch, scharfe Gewürze (Curcuma) und grüner Tee zu den Mahlzeiten können hier Abhilfe verschaffen. |
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8. Sodbrennen kann durch Stress verursacht werden.
Durch natürlichen Apfelsaft, Mangosaft, verdünnte Joghurtgetränke, Wasser, Kamillen- und Zitronen- melissetee können Sie den Säuregehalt im Magen vorübergehend verringern.
Magnesium mit Milch vor dem Schlafengehen eingenommen ist ein altbewährtes Mittel, wenn Sie Ihrem Magen die Arbeit etwas erleichtern möchten.
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9. Mit folgenden Maßnahmen können Sie Ihren Stuhlgang auf natürliche Weise unterstützen:
- bringen Sie mehr Obst, Ballaststoffe, Vollkorn, Körner und/oder Rohkost auf Ihren Speiseplan, trinken Sie dazu viel Wasser - tägliche Bewegung regt die normalen Magen-Darmfunktionen an - kauen Sie jeden Bissen 10 Mal - zur weiteren Unterstützung können Sie Curcuma, Bockshornklee und eine hohe Dosis (3000 mg) Vitamin C einsetzen. |
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10. Eine Grundregel ist, dass Sie Ihre Feuchtigkeitszufuhr drastisch erhöhen sollten, sobald Ihr Magen durcheinander gekommen ist. Gleichzeitig sollten Sie entwässernde Stoffe, wie Koffein, meiden.
Tee aus Heidelbeerblättern, Kamillentee, schwacher schwarzer Tee, Bouillon, magere Hühnersuppe oder Wasser gemischt mit 10 Prozent Apfel- oder Beerensaft sind weitere wirksame Hilfen.
Trinken Sie viel und schonen Sie Ihren Magen.
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